Deutschland ist der viertgrösste Handelpartner Mexikos nach den USA, China und Japan. Nach Angaben der deutschen Botschaft in Mexiko schaffen deutsche Unternehmen 110 000 Arbeitsplätze in Mexiko und tragen zu sechs Prozent der Wirtschaftsleistung (Bruttoinlandprodukt) des Landes bei. Besonders stark steigen derzeit die Direktinvestitionen Deutschlands in Mexiko.
Merkel war bereits am Sonntag zum Abschluss ihrer Lateinamerikareise in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation zu einem eintägigen Staatsbesuch in Mexiko eingetrofen. Sie wird am Dienstag in Deutschland zurückerwartet.
Aus dem Umkreis der Kanzlerin waren auch Gerüchte über eine mögliche Polizeizusammenarbeit zwischen Deutschland und Mexiko aufgetaucht. Demnach will Deutschland das vom internationalen Drogenhandel besonders heimgesuchte Transitland bei einer Reform dessen Kriminalpolizei unterstützen. In Mexiko sind allein seit Jahresbeginn mehr als 1000 Menschen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel gewaltsam umgekommen, darunter vier führende Polizeioffiziere.
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