Mexiko Stadt. In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince haben am Dienstag (Ortszeit) mehrere Tausend Menschen für die Rückkehr des 2004 gestürzten Präsidenten Jean-Bertrand Aristide demonstriert. Wie lokale Medien berichteten, setzte die Polizei Tränengas ein, um die Demonstranten vom Nationalpalast fernzuhalten.
Anlass der Kundgebung war der 55. Geburtstag Aristides. Der ehemalige katholische Priester präsidierte Haiti drei Mal zwischen 1991 und 2004. Anfangs als Hoffnungsträger der Armen gefeiert, geriet er wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption zunehmend unter Kritik. Am 29. Februar 2004 floh Aristide ins südafrikanische Exil, von wo aus er seither die USA für seinen Sturz verantwortlich macht. In Haiti verfügt Aristide immer noch über viele Anhänger.
Zahlreiche Demonstranten äußerten am Dienstag auch ihren Unmut über die massiv gestiegenen Lebensmittelpreise. Haiti ist seit drei Monaten ohne Regierung, als der frühere Premier Jacques-Edouard Alexis am 12. April über Hungerproteste stürzte. Seither lehnte Haitis Parlament zwei von Präsident René Préval vorgeschlagene Kandidaten für das Amt des Premiers ab. Über eine weitere Kandidatin, Michèle Pierre-Louis, diskutieren derzeit die Abgeordneten.
Anlass der Kundgebung war der 55. Geburtstag Aristides. Der ehemalige katholische Priester präsidierte Haiti drei Mal zwischen 1991 und 2004. Anfangs als Hoffnungsträger der Armen gefeiert, geriet er wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption zunehmend unter Kritik. Am 29. Februar 2004 floh Aristide ins südafrikanische Exil, von wo aus er seither die USA für seinen Sturz verantwortlich macht. In Haiti verfügt Aristide immer noch über viele Anhänger.
Zahlreiche Demonstranten äußerten am Dienstag auch ihren Unmut über die massiv gestiegenen Lebensmittelpreise. Haiti ist seit drei Monaten ohne Regierung, als der frühere Premier Jacques-Edouard Alexis am 12. April über Hungerproteste stürzte. Seither lehnte Haitis Parlament zwei von Präsident René Préval vorgeschlagene Kandidaten für das Amt des Premiers ab. Über eine weitere Kandidatin, Michèle Pierre-Louis, diskutieren derzeit die Abgeordneten.