Soberanes empfahl der Armee unter anderem, bei der Rekrutierung von Soldaten strenger vorzugehen und außerdem deren Ausbildung zu verbessern.
Mexiko setzt seit 2006 die Armee zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels ein. Derzeit sind dazu schätzungsweise 30 000 Soldaten vor allem an der Nordgrenze des Landes mit den USA im Einsatz. Menschenrechtsgruppen und Medien kritisierten in den Vergangenheit mehrfach den Einsatz von für ihre Aufgabe nicht ausgebildeten Soldaten.
Die Soldaten sind ihrerseits großen Bedrohungen durch die in Mexiko agierenden Drogenbanden ausgesetzt. Seit Anfang des Jahres starben in Mexiko mehr als 2000 Menschen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Etwa 12 Prozent der Opfer sind laut Medienberichten Angehörige der Sicherheitskräfte.