Mexiko-Stadt. Mehrere Oppositionsgruppen haben sich am Wochenende in Kubas Hauptstadt Havanna zur "Fortschrittspartei" zusammengeschlossen. Wie der Initiant und Mitbegründer der Mitte-Links-Partei, Manuel Cuesta, auf telefonische Anfrage mitteilte, zählt die neue Gruppe rund 400 Mitglieder und mehrere Tausend freiwillige Mitarbeiter im ganzen Land. "Wir wollen in eine neue Etappe Kubas eintreten", sagte der 45-jährige Historiker. Als Schwerpunkt der Parteiarbeit bezeichnete Cuesta die Herausbildung einer "demokratischen Bürgerkultur" auf Kuba.
Die Fortschrittspartei unterhält Kontakte mit sozialdemokratischen Organisationen im Ausland. Sie unterscheidet sich von anderen Oppositionsgruppen in Kuba dadurch, dass sie der US-Politik gegenüber Kuba kritisch gegenübersteht.
Polizei und Staatssicherheit Kubas behinderten das Gründungstreffen, konnten es aber nicht verhindern. Mehrere Delegierte aus dem östlichen Teil des Landes konnten am Wochenende allerindgs nicht nach Havanna reisen, da sie von der Polizei in ihren Wohnungen festgehalten wurden. Zudem erhielten mehrere Mitarbeiter Cuestas in Havanna in den vergangenen Tagen Besuch kubanischer Offizieller, die sie von der Gründung der Partei abhalten wollten.
Eine offizielle Reaktion von Kubas Regierung lag bis Sonntag Abend (Ortszeit) nicht vor. Präsident Raúl Castro hatte bei seinem Amtsantritt im Februar zwar wirtschaftliche Reformen angekündigt. Politische Opposition wird jedoch nach wie vor als illegal betrachtet. Laut Menschenrechtsgruppen auf der Insel kommt es in jüngster Zeit zunehmend zu vorübergehenden Festnahmen Oppositioneller.
Die Fortschrittspartei unterhält Kontakte mit sozialdemokratischen Organisationen im Ausland. Sie unterscheidet sich von anderen Oppositionsgruppen in Kuba dadurch, dass sie der US-Politik gegenüber Kuba kritisch gegenübersteht.
Polizei und Staatssicherheit Kubas behinderten das Gründungstreffen, konnten es aber nicht verhindern. Mehrere Delegierte aus dem östlichen Teil des Landes konnten am Wochenende allerindgs nicht nach Havanna reisen, da sie von der Polizei in ihren Wohnungen festgehalten wurden. Zudem erhielten mehrere Mitarbeiter Cuestas in Havanna in den vergangenen Tagen Besuch kubanischer Offizieller, die sie von der Gründung der Partei abhalten wollten.
Eine offizielle Reaktion von Kubas Regierung lag bis Sonntag Abend (Ortszeit) nicht vor. Präsident Raúl Castro hatte bei seinem Amtsantritt im Februar zwar wirtschaftliche Reformen angekündigt. Politische Opposition wird jedoch nach wie vor als illegal betrachtet. Laut Menschenrechtsgruppen auf der Insel kommt es in jüngster Zeit zunehmend zu vorübergehenden Festnahmen Oppositioneller.