San José. Nach zehn Tagen außergewöhnlich heftiger Regenfälle hat
Costa Ricas Innenministerium am Mittwoch (Ortszeit) den nationalen
Notstand ausgerufen. In den mittelamerikanischen Nachbarländern
Panama, Nicaragua und El Salvador sind die Behörden in höchster
Alarmbereitschaft. In der gesamten Region (die genannten vier Länder)
haben großflächige Überschwemmungen und Erdrutsche in den vergangenen
Tagen 35 Todesopfer gefordert. 6000 Menschen in Costa Rica und
Nicaragua wurden bisher evakuiert. Weitere 11 000 wurden geschädigt.
Allein in Costa Rica schätzt der nationale Katastrophenschutz die
Schäden an zerstörten Straßen und Brücken auf rund 70 Millionen
US-Dollar. Im Nordwesten Nicaraguas kommt es laut den dortigen
Behörden zu grossen Ernteausfällen.
Verheerende Regenfaelle in Mittelamerika
Costa Rica ruft nationalen Notstand aus